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Der Grundton, der Overblow und die Klangfarbe hängen zu einem großen Teil
von der Innenform des Didgeridoos ab. Deshalb habe ich das "Test-A-Doo"
gebaut, mit dem ich möglichst viele Innenformen stufenlos einstellen und
ausgiebig im Spiel durchtesten kann.

6 unterschiedliche Innenformen mit der gleichen Rohrkombination. Mit dem "Test-A-Doo"
kann ich den Klangcharakter von
Didgeridoos vor dem Bau spielerisch
austesten.
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Das Instrument besteht aus bis zu 7
Kunststoff-Rohren mit Wandstärken von 4 mm bis 12 mm. Alle Rohre
sind in mehreren Längen vorhanden und auswechselbar. Für die nötige
Dichtigkeit sorgen eingelassene Gummi- und Filzringe.
Damit ich meine Testergebnisse nicht sofort wieder vergesse, sind
auf allen Rohren Skalen eingefräst, die ich nach jedem Test ablese
und notiere.
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Über
ein Stangensystem lassen sich im Inneren des Instrumentes unterschiedliche
Verengungen während des Spiels bewegen. Es
klingt fast wie der "Flanger"-Effekt von elektronischen Effektgeräten - sehr
interessant! |
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Befinden sich die richtigen Verengungen an der richtigen
Stelle, wird ein deutlicher Sington hörbar - das ist ein deutlich
neben dem Grundton hörbarer Oberton -
eine seltene und
gefragte Eigenschaft besonderer Didgeridoos.
In diesem Beispiel zeigen die Messungen mit einer Spectrum-Analyzer-Software erhebliche
Veränderungen in den mittleren und hohen Frequenzen bei
einer einzelnen Einengung im Anblaßkanal.
Mit der neuen Simulationsmethode von Frank Geipel kann ich grundlegende
Bauänderungen am "Test-A-Doo" vorab
checken - z.B. andere Rohrdurchmesser oder
Verengungsformen. Der gezielte Bau geeigneter Rohrteile wird so möglich.
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Habe ich meinen Wunschklang erstmal herausgetestet, übertrage ich die
Rohrdaten
in ein Grafikprogramm, in dem ich eine genaue 1:1 Version des Instrumentes
angelegt habe. Hier editiere ich Schablonenflächen, die den verschiedenen
Durchmessern der einzelnen Rohre entsprechen. Die zum "Test-A-Doo" gehörende
Zentimeterskala wird über die Schablonen projeziert und das Ganze dann
ausgedruckt. So erhalte ich kreisrunde Schablonen mit ihrer Lage im
Instrument. Ausgeschnitten sind sie die perfekten Kontrollinstrumente für
die exakte Ausarbeitung des Holz-Rohlings.  Mit etwas zusätzlichem
Rechenaufwand lassen sich auch z.B. Nierenformen mit Drall realisieren,
die in speziellen Instrumenten zu sehen sind.
Dabei wird zwar die Form der Schablonen verändert - ihre Fläche bleibt
jedoch gleich.

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Wenn ich penibel arbeite, erhalte
ich ein Holzinstrument, das in
seinen Innenmaßen dem "Test-A-Doo" entspricht - und zumindest sehr nah an
einige wichtige Eigenschaften des Testgerätes herankommt (z.B. Grundton,
Overblow und Grundcharakter). |
Blick in ein neues Didgeridoo mit Drall und
Nierenform
Als weiterführende Lektüre empfehle ich das neue Buch
des Traumzeit Verlages: "Das Didgeridoo Phänomen"
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